{"id":186,"date":"2015-12-01T14:52:38","date_gmt":"2015-12-01T13:52:38","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.pikon.de\/?p=186"},"modified":"2021-04-10T19:42:54","modified_gmt":"2021-04-10T17:42:54","slug":"change-management","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pikon.com\/de\/blog\/change-management\/","title":{"rendered":"Change Management"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"186\" class=\"elementor elementor-186 elementor-999\" data-elementor-settings=\"{&quot;element_pack_global_tooltip_width&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_padding&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true}}\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-5b222bce elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"5b222bce\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-2674bef5\" data-id=\"2674bef5\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5797ab55 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5797ab55\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Fast alle Projekte, die wir von PIKON tagt\u00e4glich f\u00fcr unsere Kunden angehen, bringen Ver\u00e4nderungen f\u00fcr Beteiligte und Betroffene mit sich. Reine IT-Projekte gibt es ebenso wenig wie reine Organisationsprojekte. Kommunikation und Change Management werden deshalb zum Schl\u00fcsselfaktor.<\/p>\n<p>Gleichwohl ist es so, dass die Ver\u00e4nderungen an Prozessen (Organisation) und Systemen (IT) absolut im Fokus der <strong>Macher<\/strong> stehen. \u00dcbersehen werden h\u00e4ufig die Auswirkungen, die das auf die Menschen im Unternehmen hat. Und genau deren Unterst\u00fctzung braucht man ja in Projekten, wenn diese gelingen sollen.<\/p>\n<p>In diesem Artikel wollen wir uns damit besch\u00e4ftigen, wie man unter Ber\u00fccksichtigung dieser \u00dcberlegungen Unternehmen von einem Zustand A in einen Zustand B f\u00fchren kann.<\/p>\n<h2>Kennen Sie das Eisw\u00fcrfelprinzip?<\/h2>\n<p>Unbestritten &#8211; es gibt viele gute Methoden, Ver\u00e4nderungsprozesse abzubilden. Das einfachste Model ist zugleich das intuitivste: Stellen Sie sich einen Eisw\u00fcrfel vor: Um seine Form zu ver\u00e4ndern, m\u00fcssen Sie drei Dinge tun:<\/p>\n<ul>\n<li>das Eis schmelzen,<\/li>\n<li>das Wasser in eine neue Form gie\u00dfen<\/li>\n<li>und dann das Wasser in der neuen Form wieder gefrieren lassen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im ersten Schritt wird das Unternehmen auf die Ver\u00e4nderung vorbereitet \u2013 das Eis schmilzt. Zu den notwendigen Vorbereitungen geh\u00f6rt es, ein Projektteam einzusetzen und die Projektziele zu kommunizieren. Wer f\u00fcr ein Projekt begeistern will, muss aber auch den Sinn vermitteln, Erwartungen formulieren und Unterst\u00fctzung zusagen. Gute Kommunikation antizipiert Widerst\u00e4nde und findet einen Umgang damit. Kurz: Wer begeistern will, muss erkl\u00e4ren und kommunizieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pikon.com\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Fotolia_Eiswuerfel_S-e1448467175206.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-195 size-full alignleft\" src=\"https:\/\/www.pikon.com\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Fotolia_Eiswuerfel_S-e1448467175206.jpg\" alt=\"Was hat ein Eisw\u00fcrfel mit Ver\u00e4nderungen im Unternehmen zu tun?\" width=\"300\" height=\"233\"><\/a><\/p>\n<p>Danach kann die neue Form entstehen. Systeme werden implementiert und eingef\u00fchrt, Prozesse neu definiert. Mitarbeiter werden geschult. Auch in dieser Phase kommt es darauf an, mit den Mitarbeitern aktiv im Gespr\u00e4ch zu bleiben. Also einerseits \u00fcber den Projektfortschritt und die Ver\u00e4nderungen zu informieren. Andererseits aber auch Feedback-M\u00f6glichkeiten zu schaffen, damit man erkennt, wie die Ver\u00e4nderungen aufgenommen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend folgt der vielleicht wichtigste Schritt: Es muss sichergestellt werden, dass die Ver\u00e4nderungen im Unternehmen gelebt werden und dass die Mitarbeiter nicht wieder zur altbekannten Arbeitsweise zur\u00fcckkehren (d.h. das Wasser muss in der neuen Form eingefroren werden). Genauso wichtig ist es, das Projekt als Ganzes zu bewerten und wichtige Lehren daraus f\u00fcr das n\u00e4chste Projekt zu ziehen.<\/p>\n<h2>Hast Du die Wahl zwischen zwei \u00dcbeln \u2013 dann w\u00e4hle das, das Du kennst!<\/h2>\n<p>Widerst\u00e4nde gegen Ver\u00e4nderungen sind in einem solchen Projekt ganz nat\u00fcrlich. Sie sind vielschichtig und verst\u00e4rken sich im Gespr\u00e4ch gegenseitig (wer kennt das nicht?). Das<em>&nbsp;Institute for Innovation and Improvement<\/em>&nbsp;des britischen Gesundheitsdienstes definiert die folgenden Ebenen des Widerstandes, auf die man w\u00e4hrend eines solchen Projektes sto\u00dfen kann:<\/p>\n<h3>Ebene 1 \u2013 Informationsbasierter Widerstand<\/h3>\n<p>Hervorgerufen durch einen Mangel an Informationen, durch den Widerspruch gegen die Idee an sich oder durch allgemeine Verwirrung.<\/p>\n<h3><strong>Ebene 2 \u2013 Physiologische und emotionale Reaktionen auf Ver\u00e4nderungen<\/strong><\/h3>\n<p>Wird auch als <strong>Angstreaktion<\/strong>&nbsp;bezeichnet \u2013 die Angst, sein Gesicht, Freunde, die Kontrolle oder sogar den Job zu verlieren.<\/p>\n<h3><strong>Ebene 3 \u2013 \u00dcber die aktuelle Ver\u00e4nderung hinausgehender Widerstand<\/strong><\/h3>\n<p>Hat eigentlich gar nichts mit der Ver\u00e4nderung an sich zu tun \u2013 z. B. religi\u00f6se, kulturelle oder pers\u00f6nliche Differenzen.<\/p>\n<p>In allen F\u00e4llen ist Kommunikation der Schl\u00fcssel um den Widerstand gegen anstehende Ver\u00e4nderungen abzumildern.<\/p>\n<p>Informationsbasiertem Widerstand begegnet man am besten mit der Bereitstellung von mehr Informationen, logischen Argumenten und detaillierten Fakten \u00fcber das anstehende Projekt. Diese Informationen k\u00f6nnen mit Pr\u00e4sentationen, in Workshops, in Frage-Antwort-Runden oder \u00fcber andere interne Kommunikationswege vermittelt werden. Dabei ist es ratsam, nicht nur die n\u00fcchternen Fakten zu vermitteln, sondern die Mitarbeiter zu inspirieren. Wer motivieren will, muss den Sinn vermitteln.<\/p>\n<p>Man muss aber aufpassen, dass man andererseits die Mitarbeiter nicht mit zu vielen Informationen \u00fcbersch\u00fcttet, denn dies kann zu noch st\u00e4rkeren emotionalen Reaktionen gegen das Projekt f\u00fchren. In diesem Fall ist es wichtig, mit den Betroffenen in einen konstruktiven, wechselseitigen Dialog zu treten, um heraus zu finden, wo die eigentlichen Ursachen des Widerstands liegen.<\/p>\n<p>Die dritte Ebene ist sehr individuell, weil Religion, Weltanschauung oder \u00dcberzeugungen an konkrete Personen gebunden sind. Trotzdem ist es wichtig, vor einem Projekt zu erkennen, ob Gefahren aus dieser Ecke drohen. Augen zu und durch funktioniert nicht. Diese Punkte lassen sich aber nur durch geschulte Change Manager bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen und ganz allgemein ist Widerstand gegen Ver\u00e4nderung nicht per se eine <strong>schlechte<\/strong> Sache oder etwas, das unbedingt ausgemerzt werden muss. Im Gegenteil \u2013 wenn man um Feedback, Vorschl\u00e4ge oder auch kritische Anmerkungen aus allen Unternehmensbereichen bittet, hat man ein Schl\u00fcsselelement in der Hand, das sicherstellt, dass die technischen und prozessorientierten Aspekte des Projekts erfolgreich sein werden. Doch es ist wirklich wichtig, dass den Betroffenen glaubhaft vermittelt wird, dass man ihr Feedback aufnimmt und dazu nutzt, den Gesamtprozess richtig zu steuern. Die Mitarbeiter werden sich selbst dadurch als Teil der Ver\u00e4nderung begreifen und verstehen, dass sie diese selbst mitgestalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Fazit:<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Untersch\u00e4tzen Sie nie die Bedeutung Ihrer Mitarbeiter, wenn Sie ein Projekt durchf\u00fchren, das Ver\u00e4nderungen mit sich bringt.<\/li>\n<li>Ein umfassender Kommunikationsansatz ist genauso wichtig wie technische Kompetenz und Wissen \u00fcber die betriebswirtschaftlichen Prozesse.<\/li>\n<li>Die richtige Vorbereitung des Unternehmens ist der Schl\u00fcssel \u2013 genauso wie die Sicherstellung der Nachhaltigkeit der eingef\u00fchrten Ver\u00e4nderungen im Unternehmen.<\/li>\n<\/ul>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fortschritt fordert Ver\u00e4nderung \u2013 Kommunikation und Change Management werden zu Schl\u00fcsselfaktoren.<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":5645,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[400],"tags":[514,260],"class_list":["post-186","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-alle-beitraege","tag-change-management-de","tag-projekt-und-change-management","no-featured-image-padding"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.3 - 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