Referenz | Ariston Thermo Group
KÜRZERE REAKTIONSZEITEN DANK SAP VARIANTENKON-FIGURATION

SAP Variantenkonfiguration zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit

Dank der SAP Variantenkonfiguration antwortet die Ariston Thermo Gruppe auf Kundenanfragen 6 x schneller.
Der Engineering-Abteilung der Ariston Thermo Group bereiteten ihre Produktmanagementstruktur und ihre SAP-Prozessen große Probleme bei der Reaktion auf Angebotsanfragen durch Kunden. Je individueller die Kundenanfrage war, desto komplexer war es für Ariston, das entsprechende Produkt in SAP zu konfigurieren. Als sich die Gelegenheit bot, ihre SAP-Prozesse zu optimieren und zu vereinfachen, nutzten Sie die Gelegenheit und wählten PIKON für die Implementierung und Anpassung der SAP-Variantenkonfiguration.

Über Ariston Thermo Gruppe

Ariston ist ein globaler Player auf dem Gebiet der Warmwasserbereitung und Heizungstechnik und produziert mit dem Ziel den Komfort zu steigern, weltweit effiziente und qualitativ hochwertige Produkte mit italienischem Design.

Dank umfassender Fachkompetenz und dem Grundverständnis für die Bedürfnisse der Verbraucher werden Ariston Produkte seit mehr als 50 Jahren in über 150 Länder verkauft und von Millionen zufriedener Kunden geschätzt.

Auch unter den Fachleuten genießt Ariston für das Bestreben, die Produkte ständig zu verbessern und Montage und Wartung einfacher und effizienter zu gestalten, einen hervorragenden Ruf. Die Marke Ariston gehört zur Ariston Thermo Group, einem der führenden Unternehmen im Bereich der Heizungstechnik. Die „Burners Business Unit“ kennt man unter ihren Marken elco, Cuenod und ECOFLAM.

pngwing.com

„Im Bereich der individuellen Produkte haben wir exzellente Leute im Engineering. Sie suchen in SAP nach vergleichbaren Produkten, die schon einmal verkauft wurden, passen die Stücklisten entsprechend an und erstellen ein kundenindividuelles Angebot. Leider werden sie vor allem im Bereich der ETO (Engineer-to-Order) und ATO (Assembly-to-Order)-Prozesse nicht optimal durch SAP unterstützt. Was können wir tun?“

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Thomas Wünsch
Geschäftsführer von elco GmbH und Leiter der Sparte „Industrie“

Warum Elco (Teil der Ariston Thermo Gruppe) bessere Produktstrukturen und Prozesse in SAP benötigte

Thomas Wünsch, Geschäftsführer von elco GmbH und Leiter der Sparte „Industrie“ war frustriert von den langen Reaktionszeiten auf Kundenanfragen, die durch eine fehlende Produktmanagementstruktur und -übersicht im SAP ERP-System verursacht wurde.

Um ein Angebot zu erstellen, mussten die Mitarbeiter im Engineering immer manuell in SAP nach bereits vorhandenen ähnlichen Produkten suchen und deren Stücklisten dann anpassen. Nur so konnte ein Angebot erstellt werden, das die kundenspezifischen Anforderungen abdeckte.

Dieser manuelle Prozess dauerte aber nicht nur lange, sondern er sorgte auch für eine nahezu unübersehbare Vielzahl von Produktvarianten im System. Durch diese permanent zunehmende Datenmenge wurde es immer schwieriger für die Ingenieure den Überblick zu behalten und die relevanten existierenden Produkte zu finden. Ab einem bestimmten Punkt konnte die Aufgabe nur dank jahrelanger Erfahrung überhaupt bewältigt werden. Damit verbunden wurde auch die Einarbeitung neuer Mitarbeiter immer schwieriger.

Schließlich war es sehr schwer, Kostentransparenz herzustellen. Das betriebswirtschaftliche Ergebnis eines Kundenauftrages konnte nur mit großem Aufwand beurteilt werden.

So half PIKON Elco ihr Produktmanagement mit Hilfe der SAP Varianten-konfiguration zu vereinfachen und zu optimieren

Elco GmbH verließ sich auf die PIKON-Expertise zur SAP ERP-Optimierung, um die richtige Lösung zu finden. Eine erste Analyse zusammen mit Sascha Gerhardt, einem unserer erfahrensten Senior-Berater aus dem Logistik-Team der PIKON, zeigte schnell, dass die Einführung der SAP-Variantenkonfiguration ein wesentlicher Bestandteil der Lösung sein könnte.

In einem Proof-of-Concept im SAP ERP-System von Elco, zeigte PIKON, dass die Lösung mit SAP Variantenkonfiguration funktioniert und zu einer wesentlichen Prozessbeschleunigung beiträgt.

Zusätzlich erstellte PIKON ein Template zur Abbildung von Produktstrukturen. Es ermöglicht die Erfassung von Produktstrukturen und Produktmerkmalen aus Anwendersicht ohne spezifische SAP-Kenntnisse. Gleichzeitig erleichtert es die Übersetzung der fachlichen Produktsicht in eine SAP-konforme Darstellung. Die Einführung dieses Templates verbesserte die Abstimmung zwischen den Nutzern immens.

Gemeinsam mit Frank Büschelberger aus der Abteilung Engineering führte Sascha Gerhardt eine gründliche betriebswirtschaftliche Analyse (Ist-Zustand vs. Soll-Zustand) durch. Diese ergab, dass mehr als 90% der bestehenden Produkte von Elco durch die SAP-Variantenkonfiguration abgebildet werden können.

Über den PIKON-Complexity Score Index wurden die Produkte abhängig von der Anzahl der Merkmale, der Anzahl möglicher Ausprägungen und der Komplexität des Beziehungswissen (einfache Wenn/Dann-Beziehungen bis hin zu komplexen Algorithmen) in Produktgruppen mit hoher, mittlerer und geringer Komplexität eingeteilt.

Um eine höhere Kostentransparenz bei den Kundenaufträgen zu erhalten, schlug PIKON vor, die Auswertungen im CO-PA (der SAP-Komponente „Profitability Analysis“ für die Betriebsergebnisrechnung) auf Produktmerkmale statt wie bisher auf einzelne Materialstämme umzustellen. Dieser neue Berichtstyp wurde möglich, da schließlich im Unterschied zu früher nur noch EIN Materialstamm für das konfigurierbare Material existiert, das jetzt unterschiedliche Produkte repräsentiert. Doch an dieser Stelle wurde klar, dass Ariston Thermo sich im Weltmaßstab, also für das Gesamtunternehmen als Produktunternehmen sieht und einen Produktkostenansatz fährt. Mit der Auswertung auf den Ebenen Kundenauftrag und Produktmerkmale konnte man sich nicht recht anfreunden.

Die Lösung bestand schließlich darin, dass der PIKON-Bereich Custom Development ins Spiel kam. Es wurde ein Hintergrundprogramm entwickelt, das in jedem Kundenauftrag für die jeweilige Ausprägung des konfigurierbaren Produkts einen SAP-Materialstammsatz anlegte. Für diesen Materialstammsatz (genauer gesagt die Materialvariante) können die vorhandenen Auswertungen im Produktcontrolling weiterverwendet werden. Um Redundanzen im Materialstamm zu vermeiden prüft das Programm natürlich, ob bereits eine Materialvariante mit den gleichen Merkmalsausprägungen vorhanden ist.

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In einem halbtägigen Workshop sprechen wir gemeinsam mit Ihnen über Ihre konkrete Ausgangssituation und leiten ein erstes Zielbild und mögliches Vorgehensmodell für geplante Optimierungen bei Methoden, Prozessen und Systemen für Ihr Unternehmen ab. Dies ermöglicht Ihnen, mit unseren Beratern auf Tuchfühlung zu gehen und eine Vorstellung dessen zu erhalten, wie wir Sie in Ihrem Projekt professionell und zielführend unterstützen können.

So verbessert die SAP Variantenkonfiguration die Wettbewerbsfähigkeit von Elco

Durch die Einführung der Variantenkonfiguration und den verbundenen Prozessoptimierungen profitiert Ariston mit einer höheren Wettbewerbsfähigkeit von den folgenden Verbesserungen im Produktmanagement:

  • Die Reaktionszeit auf Kundenanfragen wurde von 12 Tagen auf 2 Tage reduziert. Damit wurde ein wettbewerbskritischer Key Performance Indikator (KPI) dramatisch verbessert.
  • Das Produktmanagement und die Variantenvielfalt bei Ariston sind wieder beherrschbar.
  • Die Einarbeitung neuer Kollegen wurde erheblich vereinfacht.
  • Die Produktkonfiguration wird heute weltweit von den Vertriebsmitarbeitern selbstständig durchgeführt. Damit ist ein einheitliches Vorgehen sichergestellt und die konzernweite Zusammenarbeit wesentlich vereinfacht worden.
  • Im Einklang mit der Produktstrategie der Ariston Gruppe, bleibt der Produkt-Controlling-Ansatz auf Material-Ebene erhalten. Dank der Zusatzprogrammierung, die vollständig von PIKON gewartet wird, ist die Kostentransparenz über die Kundenaufträge sichergestellt und Ariston kann die Betriebsergebnisse der Aufträge leicht ermitteln.

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Martina Ksinsik
Martina Ksinsik
Customer Success Manager