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SAP BW 7.5 End of Support: Das ist jetzt zu tun

Inhalt

Was kommt beim Wartungsende von SAP BW 7.5 auf mich zu?

Viele Unternehmen kennen die Situation: Das bestehende SAP BW 7.5 läuft stabil, die Reports funktionieren zuverlässig und die Fachbereiche sind zufrieden. Warum also etwas verändern?

Genau darin liegt aktuell jedoch die Herausforderung. Denn obwohl SAP BW 7.5 heute vielerorts noch zuverlässig betrieben wird, rückt das Wartungsende näher. Gleichzeitig wächst in vielen Unternehmen die Unsicherheit darüber, welche Konsequenzen das konkret hat und wie eine sinnvolle Zukunftsstrategie für die eigene Data-&-Analytics-Landschaft aussehen kann.

Für IT-Leiter, BI-Verantwortliche und SAP-Architekten entsteht dadurch ein typisches Spannungsfeld: Das bestehende System verursacht im laufenden Betrieb meist keinen akuten Handlungsbedarf, gleichzeitig steigen jedoch Risiken, technologische Abhängigkeiten und strategische Unsicherheiten. Hinzu kommt, dass in vielen Unternehmen noch keine klare Zielarchitektur für ihre zukünftige Datenplattform vorliegt.

 Welche Fristen gelten für SAP BW 7.5?

Für das SAP BW 7.5 On-Premise gelten aktuell folgende Wartungsfristen:

  • Reguläre Wartung bis Ende 2027
  • Optionale Extended Maintenance bis Ende 2030

Die Extended Maintenance (erweiterte Wartung) ist eine kostenpflichtige Verlängerung des regulären Supports bis zum 31.12.2030. Sie dient als zeitlicher Puffer für Unternehmen und schafft zusätzlichen Spielraum, um den oftmals komplexen Wechsel auf Nachfolgeplattformen wie SAP BW/4HANA oder SAP Datasphere zu planen und umzusetzen. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine langfristige Zukunftslösung, sondern um eine befristete und kostenpflichtige Verlängerung der Unterstützung.

Sollte das SAP BW 7.5 als Private Cloud Edition betrieben werden, ist ein Wartungsende von 2030 angekündigt.  

Spätestens danach endet der Support endgültig. Dies bedeutet in der Praxis eingeschränkte Hilfestellungen, fehlende Sicherheitsupdates und keine funktionalen Weiterentwicklungen.

Gleichzeitig konzentriert SAP seine strategische Weiterentwicklung auf moderne, cloudorientierte Datenplattformen. Während SAP BW/4HANA weiterhin unterstützt wird, investiert SAP in Lösungen wie die SAP Business Data Cloud. Für Unternehmen ist dies ein klares Signal, die langfristige Ausrichtung ihrer Data-&-Analytics-Landschaft frühzeitig zu überprüfen.

Gerade Unternehmen mit komplexen und historisch gewachsenen BW-Landschaften unterschätzen häufig den tatsächlichen Vorlauf einer Transformation. Denn die technische Migration selbst ist meist nur ein Teil des Projekts. Hinzu kommen Architekturentscheidungen, die Bereinigung bestehender Datenmodelle, Abstimmungen mit Fachbereichen, Ressourcenplanung sowie organisatorische Veränderungen.

Wer erst kurz vor Ablauf der Wartung reagiert, gerät schnell unter erheblichen Zeitdruck.

Warum müssen Unternehmen jetzt handeln?

Das Prinzip „Never change a running system“ prägt nach wie vor die Arbeitsweise vieler Unternehmen.

Kurzfristig erscheint diese Haltung nachvollziehbar. Langfristig entstehen dadurch jedoch erhebliche Risiken: technisch, organisatorisch und strategisch.

Sicherheits-, Compliance- und Kostenrisiken

Mit dem Wartungsende steigen gleich mehrere Herausforderungen gleichzeitig:

  • Sicherheitsupdates entfallen
  • Compliance-Anforderungen werden schwieriger einzuhalten
  • Betriebs- und Wartungskosten steigen
  • Die Abhängigkeit von BW-7.5-Spezialisten nimmt zu

Hinzu kommt ein weiterer Faktor: Viele bestehende BW-Landschaften sind historisch gewachsen. Über Jahre hinweg entstanden komplexe Datenflüsse, redundante Modelle und individuelle Entwicklungen, die heute oftmals nur noch von wenigen Experten vollständig verstanden werden. Je länger Unternehmen mit einer Modernisierung warten, desto schwieriger und teurer wird eine spätere Transformation.

Strategische Chancen durch frühzeitige Modernisierung

Der Blick auf das Wartungsende allein greift allerdings zu kurz. Denn die aktuelle Situation bietet Unternehmen auch die Chance, ihre gesamte Analytics-Strategie grundlegend neu auszurichten.

Moderne Datenplattformen ermöglichen:

  • flexiblere Datenintegration
  • schnellere Analysen
  • Echtzeit-Reporting
  • stärkere Integration von Cloud- und KI-Szenarien

Gerade Fachbereiche erwarten heute oft deutlich mehr Geschwindigkeit und Flexibilität als klassische BW-Architekturen ursprünglich bieten sollten.

Unternehmen, die frühzeitig handeln, schaffen deshalb nicht nur technische Zukunftssicherheit. Sie gewinnen auch strategischen Spielraum für Innovation, datengetriebene Entscheidungen und moderne Analytics-Prozesse.

Welche Modernisierungspfade stehen zur Verfügung?

Es existieren mehrere unterschiedliche Ansätze ein bestehendes SAP BW 7.5 in eine zukunftsfähige BI-Landschaft zu überführen.

SAP BW Modernisierung mit SAP BW/4HANA

Mit SAP BW/4HANA steht Unternehmen der etablierte Nachfolger von SAP BW 7.5 und damit die nächste Generation des SAP Business Warehouse zur Verfügung.

Die Lösung wurde speziell für die In-Memory-Architektur von SAP HANA entwickelt und reduziert viele historische Altlasten klassischer BW-Systeme.

Dadurch lassen sich Datenmodelle und Datenflüsse vereinfachen, die Performance verbessern sowie Betrieb und Weiterentwicklung der BW-Landschaft effizienter gestalten. Darüber hinaus bietet BW/4HANA erweiterte Integrationsmöglichkeiten für moderne Cloud- und Analytics-Szenarien.

Insbesondere für Unternehmen mit einer etablierten BW-Umgebung stellt BW/4HANA daher einen naheliegenden Evolutionsschritt dar. Gleichzeitig bietet die Transformation die Chance, historisch gewachsene Strukturen kritisch zu hinterfragen und bestehende Komplexität gezielt zu reduzieren.

Nicht jede bestehende BW-Logik muss dabei unverändert übernommen werden. Gerade erfolgreiche Modernisierungsprojekte nutzen die Migration bewusst dazu, Datenmodelle zu vereinfachen und Prozesse neu zu strukturieren bzw. zu bereinigen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die langfristige Investitionssicherheit. Für SAP BW/4HANA ist die Wartung derzeit bis Ende 2040 zugesichert. Unternehmen schaffen damit eine stabile Grundlage für ihre zukünftige Data-&-Analytics-Landschaft und gewinnen gleichzeitig ausreichend Zeit, um die weitere Entwicklung ihrer Datenstrategie gezielt zu gestalten.

SAP BW Modernisierung mit SAP Business Data Cloud

Bezogen auf ihre Cloud-First-Strategie hat die SAP einen großen Schritt nach vorne getan mit dem Release der SAP Business Data Cloud (SAP BDC). Hierbei handelt es sich um eine vollständig verwaltete Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung von SAP, die dazu dient, Unternehmensdaten zu vereinheitlichen, zu harmonisieren und für verschiedene Geschäftsbereiche bereitzustellen, sowohl aus SAP-Systemen als auch aus Drittanbietersystemen. Die SAP BDC vereint dabei mehre Komponenten wie z.B. SAP Datasphere, SAP Databricks, und die SAP Analytics Cloud, um eine nahtlose und möglichst aufwendungsarme Interoperabilität zu gewährleisten. Hierbei ist es ebenso möglich ein bestehendes und historisch betriebenes SAP BW in die SAP BDC zu integrieren.    

SAP BW 3 Wege zur Modernisierung mit SAP Business Data Cloud

Modernisierungsansatz „Lift, Shift, Innovate“

Mittels des „Lif, Shift, Innovate“-Ansatzes lassen sich bestehende SAP BW-Systeme auf moderne Plattformen überführen. Dabei transformiert man On-Premise-BW-Landschaften schrittweise und investitionsschützend in eine zukunftsfähige SAP Business Data Cloud (BDC) Architektur.

  1. LIFT: Das BW zieht in die Private Cloud Edition (PCE) als Platform as a Service um; SAP stellt die BDC-Integration bereit, während Systemstand und Applikationsentwicklung in Kundenhand verbleiben, wodurch die TCO sinken.
  2. SHIFT: Es erfolgt die Umstellung auf SAP BW Datenprodukte (via Data Product Generator), die innerhalb der BDC weiterverwendet werden, direkten Zugriff auf den Datasphere Object Store erhalten und ML/KI-Szenarien (z. B. mit Databricks) füttern.
  3. INNOVATE: Unter Beibehaltung einer Clean-Core-Strategie wechseln Unternehmen kontinuierlich auf SAP-managed Data Products sowie Intelligent Applications (Zero Copy via Datasphere, Databricks, SAC), während die alte BW-Applikation sukzessiv abgelöst wird.

Modernisierungsansatz „Shrink & Replace“

Ersetzt das bestehende SAP BW-System ganz oder teilweise und schafft so eine saubere, zukunftsfähige Ausgangsbasis mit maximaler Flexibilität. Dies erfordert jedoch zusätzlichen Aufwand für die manuelle Bereinigung und Reduzierung der Datenbestände. Statt einer 1:1-Migration setzt dieser Ansatz auf die radikale Bereinigung und den sukzessiven Austausch des alten SAP BW durch cloud-native Strukturen in der SAP Business Data Cloud (BDC).

  1. SHRINK: Das bestehende BW-System wird mittels eines Daten-Audits von Altlasten befreit; ungenutzte Berichte werden gelöscht und historische Daten kostengünstig archiviert (z. B. im Datasphere Object Store), um den Kern massiv zu verkleinern.
  2. REPLACE: Dieser geschrumpfte, geschäftskritische Kern wird schrittweise, meist Domäne für Domäne, direkt in SAP Datasphere modern neu modelliert und die Reporting-Schicht über die SAP Analytics Cloud (SAC) abgelöst.
  3. DECOMMISSIONING: Sobald alle Prozesse stabil und validiert in der BDC laufen, wird das alte BW-System vollständig stillgelegt, was technologische Altlasten eliminiert und Betriebskosten drastisch senkt.

Modernisierungsansatz „Greenfield Datasphere“

Der „SAP Datasphere Greenfield-Ansatz“ bezeichnet einen vollständigen, radikalen Neustart auf der grünen Wiese, bei dem die Datenplattform in der SAP Business Data Cloud von Grund auf neu konzipiert und implementiert wird. Statt alte, historisch gewachsene Altlasten und komplexe Workflows mühsam aus dem bestehenden SAP BW zu migrieren, bietet dieser Weg die Chance, sämtliche Datenmodelle nach aktuellen Best Practices völlig neu, schlank und agil aufzubauen. Der Ansatz setzt auf einen Neustart mit der cloudbasierten SAP Datasphere und nutzt die Vorteile einer skalierbaren Plattform, moderner Analysefunktionen und einer nahtlosen Integration.

Checkliste "Von SAP BW oder SAP BW/4HANA zu SAP Datasphere"

Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei, den passenden Migrationspfad von SAP BW oder BW/4HANA zu SAP Datasphere zu finden.

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Wann eignet sich welcher Modernisierungspfad?

Eine der wichtigsten Fragen vieler Unternehmen lautet: Welcher Weg ist hier der richtige?

Die Wahl der richtigen Modernisierungsstrategie hängt stark von der bestehenden Systemlandschaft und den strategischen Zielen des Unternehmens ab.

  • SAP BW/4HANA: Eine Migration von SAP BW 7.5 nach SAP BW/4HANA lohnt sich insbesondere für Unternehmen, die bereits umfangreich in ihr BW investiert haben und ihre bestehende Architektur mit möglichst geringem Risiko modernisieren möchten. Sie ist sinnvoll, wenn komplexe Datenmodelle, zahlreiche bestehende Berichte und stabile ETL-Prozesse weiterhin genutzt und schrittweise weiterentwickelt werden sollen. BW/4HANA bietet dabei eine langfristig unterstützte On-Premises- oder Private-Cloud-Plattform mit hoher Performance und geringem Transformationsaufwand. Ein Wechsel in die SAP Business Data Cloud ist dagegen weniger attraktiv, wenn keine Cloud-Strategie besteht oder moderne Data-Fabric- und KI-Funktionen kurzfristig keinen geschäftlichen Mehrwert bieten. In diesen Fällen stellt BW/4HANA den wirtschaftlicheren und risikoärmeren Modernisierungspfad dar.
  • SAP Business Data Cloud mittels „Lift, Shift, Innovate“: Dieser von SAP empfohlene Ansatz ist ideal für Unternehmen, die ihre bestehenden, gut funktionierenden SAP BW-Systeme auf moderne Plattformen migrieren möchten und dabei Geschäftsunterbrechungen minimieren wollen. Er eignet sich perfekt, wenn bewährte Datenstrukturen geschützt werden sollen, während gleichzeitig schrittweise innovative Funktionen hinzukommen.
  • SAP Business Data Cloud mittels „Shrink & Replace“: Diese Strategie ist die richtige Wahl für Unternehmen, die einen technologischen Neustart und maximale Flexibilität anstreben, indem sie ihr aktuelles SAP BW-System ganz oder teilweise ersetzen. Da dieser Ansatz aufwendig ist, erfordert er von der Organisation dedizierte Ressourcen für die manuelle Datenreduktion.
  • SAP Business Data Cloud mittels „Greenfield Datasphere“: Dieser Ansatz richtet sich an Unternehmen, die komplett neu mit einer cloudbasierten SAP Datasphere starten möchten, ohne Altlasten zu übernehmen. Er ist optimal für Organisationen, die von Beginn an maximale Skalierbarkeit, fortschrittliche Analytics und eine vereinfachte Integration über eine komplett neue Cloud-Architektur realisieren wollen.

Wie können Unternehmen die Umsetzung erfolgreich gestalten?

Die größte Herausforderung liegt häufig nicht in der Technologie selbst, sondern in der richtigen Planung.

Erfolgreiche Modernisierungsprojekte beginnen deshalb nicht mit einer technischen Migration, sondern mit einer strukturierten Standortbestimmung. Unternehmen sollten zunächst Transparenz darüber schaffen, welche Systeme, Datenmodelle, Eigenentwicklungen und Prozesse heute tatsächlich existieren.

Darauf aufbauend kann eine belastbare Zielarchitektur entwickelt werden.

Im Umfeld der SAP Business Data Cloud verfolgen viele Unternehmen den Ansatz „Lift, Shift & Innovate“, den SAP als Modernisierungspfad empfiehlt.

Kriterien für die Wahl des richtigen Modernisierungspfads

Um den optimalen Modernisierungspfad für eine SAP BW-Landschaft zu wählen, sollten Unternehmen ihre Entscheidung anhand von fünf zentralen Kriterien strukturieren:

  1. Technologischer Reifegrad & Altlasten: Ein stark angepasstes, historisch gewachsenes SAP BW 7.5 voller „Datenzombies“ profitiert von Shrink & Replace oder einem Greenfield-Neustart, um Komplexität radikal abzubauen. Gut gepflegte Landschaften hingegen sind prädestiniert für den investitionsschützenden Lift, Shift, Innovate-Pfad oder ein direktes Upgrade auf SAP BW/4HANA.
  2. Cloud-Strategie & Betriebsmodell: Steht eine „Cloud-First“- oder Clean-Core-Strategie im Fokus, führt der Weg direkt in die SAP Business Data Cloud (BDC) mittels Datasphere. Bevorzugt das Unternehmen aus regulatorischen oder strategischen Gründen ein On-Premise- oder Private-Cloud-Modell, bietet das Upgrade auf BW/4HANA den passenden Rahmen.
  3. Zeithorizont & Investitionssicherheit: Drängt die Zeit nicht und steht die langfristige Absicherung bestehender On-Premise-Investitionen im Vordergrund, bietet das Upgrade auf BW/4HANA durch die Wartungszusage bis Ende 2040 maximale Planungssicherheit und Zeit für die strategische Ausrichtung.
  4. Innovationsbedarf & Business-Anforderungen: Verlangen die Fachbereiche sofortigen Zugriff auf fortschrittliche Echtzeit-Analysen, KI/Machine-Learning-Szenarien (z. B. via Databricks) und agile Self-Service-Analytics über die SAP Analytics Cloud (SAC), ist der direkte Wechsel in die BDC der richtige Hebel.
  5. Ressourcen & Budgets: Ein Greenfield-Ansatz bietet zwar die sauberste Architektur, erfordert jedoch erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen für die komplette Neukonzeption. Lift, Shift, Innovate oder die Migration nach BW/4HANA minimieren hingegen das Einführungsrisiko und den manuellen Aufwand im laufenden Betrieb spürbar.

Ein häufiger Fehler besteht darin, die Transformation zu spät zu starten.

Denn neben der eigentlichen technischen Umsetzung benötigen Unternehmen ausreichend Zeit für Strategieentwicklung, Architekturdesign, Pilotierung, Testing, Datenbereinigung und Schulungen.

Best Practices aus erfolgreichen Projekten zeigen immer wieder:

Frühzeitige Roadmap-Planung reduziert Risiken erheblich. Gleichzeitig erhöhen iterative Vorgehensweisen die Akzeptanz innerhalb der Organisation.

Besonders wichtig ist die frühzeitige Einbindung der Fachbereiche. Denn moderne Datenplattformen verändern nicht nur Systeme, sondern häufig auch Prozesse, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege.

Projektmanagement und Change Management

Modernisierungsprojekte scheitern selten ausschließlich an der Technologie.

Häufig entstehen Herausforderungen durch unklare Verantwortlichkeiten, unrealistische Zeitpläne oder mangelnde Kommunikation zwischen IT und Fachbereichen.

Gleichzeitig betrifft die Transformation immer auch die Menschen im Unternehmen. Neue Datenplattformen verändern Arbeitsweisen, Reporting-Prozesse und Governance-Strukturen. Gerade langjährige BW-Anwender benötigen Orientierung und Transparenz darüber, wie sich ihre zukünftige Arbeitswelt verändert.

Unternehmen sollten deshalb frühzeitig Key User einbinden, Schulungskonzepte entwickeln und mögliche Unsicherheiten aktiv adressieren.

PIKON bietet heute Werkzeuge zur Unterstützung der Transformation an, beispielsweise unser Change Readiness Check oder unser SAP Key User Konzept.

Darüber hinaus unterstützen wir Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von SAP-BW-Modernisierungen und bei der Migration in die SAP Business Data Cloud.

Was passiert nach der Modernisierung?

Die Transformation wird zunächst häufig als notwendiges Infrastrukturprojekt betrachtet. Der eigentliche Mehrwert zeigt sich jedoch meist erst danach.

Moderne Datenplattformen schaffen die Grundlage für skalierbare Analytics-Landschaften, schnellere Datenbereitstellung und eine deutlich höhere Flexibilität bei der Integration neuer Technologien. Damit entsteht nicht nur eine zukunftssichere Architektur, sondern auch die Grundlage für erweiterte Datenanalysen, Reporting, Business Intelligence und KI-Anwendungsfälle.

Nach der Modernisierung eröffnen sich häufig ganz neue Möglichkeiten, etwa Self-Service Analytics, Echtzeit-Reporting, KI-gestützte Analysen oder moderne Dashboard- und Planungsszenarien.

Die IT entwickelt sich dadurch zunehmend vom reinen Systembetreiber zum strategischen Enabler für datengetriebene Entscheidungen.

Fazit: Jetzt die richtige Richtung festlegen

Das Wartungsende von SAP BW 7.5 ist mehr als ein technisches Ablaufdatum.

Es zwingt Unternehmen dazu, ihre zukünftige Daten- und Analytics-Strategie aktiv zu gestalten.

Wer jetzt handelt, reduziert Risiken, gewinnt Planungssicherheit und schafft die Grundlage für moderne, datengetriebene Prozesse.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr, ob Unternehmen handeln müssen, sondern wann und mit welcher Zielarchitektur.

Sinnvoll ist es jetzt vor allem, drei konkrete Schritte anzugehen:

  1. Transparenz über die bestehende BW-Landschaft schaffen
  2. Eine zukünftige Datenstrategie definieren
  3. Frühzeitig eine belastbare Roadmap entwickeln

Denn erfolgreiche BW-Modernisierung ist weit mehr als ein technisches Upgrade. Nachhaltige Transformation entsteht erst dann, wenn Technologie, Prozesse und die Menschen im Unternehmen gemeinsam betrachtet werden.

Genau darin liegt heute der entscheidende Erfolgsfaktor moderner Data-&-Analytics-Projekte.

Kontaktieren Sie uns!

Haben Sie weitere Fragen? Gerne helfen wir Ihnen weiter.
Vereinbaren Sie ein Webmeeting mit unseren Expert:innen oder stellen Sie uns Ihre Frage im Kommentarbereich. 

Martina Ksinsik
Martina Ksinsik
Customer Success Manager

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Über den Autor
Kevin Klesen
Kevin Klesen
Kevin Klesen ist Mitarbeiter bei der PIKON Deutschland AG und Berater im Bereich Business Intelligence. Seine Tätigkeiten zielen darauf ab, unsere Kunden bei der Architektur, Konzeption und Implementierung von Lösungen auf Basis von SAP BI und SAP HANA zu unterstützen.

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